Der perfekte Heckenschnitt: unsere Tipps für Ihren Garten

Eine schön geschnittene Hecke kann schon eine Augenweide sein. Sie bietet einen natürlichen Sichtschutz zum Nachbarn, gerade in privaten Gärten, und gleichzeitig Lebensraum für Vögel und Insekten. Stichwort: lebende Zäune. 

Die Wahl des besten Zeitpunkts für den Heckenschnitt

Für den Heckenschnitt gibt es über § 39 Abs. 5 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) gesetzlich vorgeschriebene Zeiten im Jahr. Danach ist ein Heckenschnitt zwischen 1. März und 30. September nicht erlaubt. Dies im Sinne des Vogelschutzes – zum Schutz der brütenden Vögel und der dort lebenden Tiere. Ausgenommen sind Schönheitsschnitte. Es gibt somit zwei Termine im Jahr, an denen die Hecke im Garten radikal, sagen wir besser beherzt, zurückgeschnitten werden kann: im Oktober oder bis Ende Februar. Das hängt in der Regel von der verwendeten Pflanzenart bzw. der Blütezeit der Hecke ab. Schneiden Sie folglich im Herbst eine im Frühjahr blühende Hecke radikal zurück, dann rauben Sie ihr unbewusst die Blüte. In der Regel ist der Februar die beste Zeit für den Heckenschnitt der meisten gängigen Heckenpflanzen. Der Heckenschnitt bringt sie dabei nicht nur in Form, sondern regt auch das Pflanzenwachstum erheblich an.

Generell gilt: Um Schäden an den Heckenpflanzen beim radikalen Rückschnitt zu vermeiden, sollten Sie einen frostfreien und bewölkten Tag wählen. Dann kann Ihren Heckenpflanzen nichts passieren. Das bedeutet auch, vermeiden Sie bei Verjüngungsschnitten bzw. dem zweiten Schnitt des Jahres im Juni oder Juli starke Sonneneinstrahlung, denn sonst können die frisch geschnittenen Astenden in der Sonne verbrennen. Das sieht bei immergrünen Hecken nicht nur unschön aus, es schwächt auch die einzelne Pflanze.

Wie sollte man seine Hecke schneiden?

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Befindet sich die Hecke im Wachstum, sollte man den Jahreszuwachs etwa um zwei Drittel beim radikalen Rückschnitt zurückschneiden, das macht sie dichter und kräftiger – insbesondere an den Seiten. In der Höhe lassen Sie den Haupttrieb Ihrer Hecke so lange wachsen, bis die gewünschte Endhöhe erreicht ist. Aber auch hier kann es einen Wachstumsschub und mehr Dichte geben, wenn Sie die Haupttriebe ebenfalls ein Stück zurückschneiden.

Doch wie bekommt man einen geraden Schnitt hin? Zwei Varianten sind hier empfehlenswert:

  1. Sie suchen sich eine parallel zur Hecke verlaufende Linie als Bezugskante – beispielsweise eine Beetkante, besser noch eine Randsteinkante.
  2. Oder, wenn diese nicht vorhanden ist, spannen Sie zur Orientierung eine Schnur gerade in Waage. Wenn Sie nun Ihre Heckenschere möglichst waagrecht halten, sollte ein guter Schnitt kein Problem sein. Schneiden Sie die Seiten am besten von unten nach oben! Je häufiger Sie schneiden, desto sicherer werden Sie sein.

Übrigens: Die maximal erlaubte Hecken­höhe kann von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein. Meist handelt es sich um eine Maximalhöhe zwischen 1,80 m und 2,00 m. Zur Sicherheit sollten Sie sich dazu bei Ihnen vor Ort informieren. Generell hilft es auch immer, sich evtl. mit dem Nachbarn abzustimmen, denn Vorsorge ist besser als ein unnötiger Nachbarschaftsstreit wegen einer Hecke.

Zwei Tipps am Rande:  Gerne werden Hecken von unten her kahler. Um dies zu verhindern, kann der sogenannte trapezförmige Schnitt helfen. Dabei ist die Hecke unten leicht breiter als oben. Dies ist auch für das Wachstum gut, denn andersherum, d.h. wenn die Hecke unten schmaler ist als oben, beschattet die Hecke sich selbst von oben. Sie haben ein unschönes, kleines Loch in der Hecke? Sie können hier das Wachstum anregen, wenn mehr Sonnenlicht an diese Stelle kommt. Kürzen Sie also die benachbarten Äste, die das Loch beschatten, etwas. Größere Löcher können Sie mit der Hilfe von stärkeren, benachbarten Trieben überdecken und mittels eines Stocks und Draht „befestigen“, bis die Hecke von selbst ihr Wachstum danach einrichtet. 

Das richtige Werkzeug für den Heckenschnitt

Wir wären nicht die Firma Josef Oechsle, wenn wir für Sie nicht das passende Werkzeug für den Heckenschnitt bereit hätten. Einige mögen ihre Hecke mit viel Muße und Liebe mit einer manuellen Heckenschere  schneiden, sind damit auch sehr geübt und der Meinung, so den für ihre Pflanzen präzisesten, nachhaltigsten und gesündesten Rückschnitt zu erhalten. Kein Problem. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Messer der Schere immer gut geschliffen sind, um ein optimales Schnittergebnis zu erreichen und die einzelne Pflanze nicht zu verletzen.

Die häufigere Wahl sind sicherlich motor­betriebene Hecken­scheren, die es mit unterschiedlichen Antriebsmöglichkeiten und von günstig bis zum Profigerät gibt. Am gängigsten sind Elektro-Heckenscheren, die weiterhin die Einsteigermodelle sind. Sie sind für den alltäglichen Gebrauch wunderbar geeignet. Sie haben allerdings den großen Nachteil, dass gerne mal das Kabel im Weg ist. Schnell ist es im Eifer des Gefechts passiert, dass man das Kabel mit der Heckenschere aus Versehen durchschneidet. Die Sicherung fliegt raus, und man muss das Verlängerungskabel, das man angestöpselt hat, neu kaufen.

Unsere Empfehlung

Stihl Elektro-Heckenschere HSE 42 (45 cm)

Sehr leichte und handliche Elektro-Heckenschere zum geräuscharmen Trimmen und Schneiden von Zweigen und dünnen Ästen. Zweihandschaltung mit Schalthebelsperre.

Profis arbeiten in größeren Gärten für den Schnitt langer Hecken gerne mit einer Benzin-Heckenschere, da diese viel Power und eine lange Ausdauer verspricht. Man hat da natürlich kein Kabel im Weg und kann frei arbeiten, aber man hat die Emission des Benzinmotors und die typischen Motorgeräusche bei der Arbeit, die andere stören können. 

Unsere Empfehlung

Husqvarna Benzin-Heckenschere 522 HDR 75 X

Die 522HD60X eignet sich besonders für Trimmarbeiten, die Modelle 522HDR60X bzw. 522HDR75X mit einem 60 bzw. 75 Zentimeter langen Messerbalken für den gröberen Rückschnitt.

Immer leistungsstärker und häufiger im Einsatz sind Akku-Heckenscheren. Sie sind leise, emissionsfrei, haben kein Kabel, sind meist sehr leicht und flexibel im Einsatz, wenn man den Akku zuvor ausreichend geladen hat :-).  

Unsere Empfehlung

Stihl Akku-Heckenschere HSA 66 (50 cm)

Die Akku-Heckenschere überzeugt mit hoher Effizienz bei geringem Gewicht und konstanter Hubzahl unter Last selbst bei anspruchsvollen Anwendungen. 30 mm Zahnabstand. Messergeometrie mit Tropfenform für mehr Halt der Zweige im Messer. einseitig geschliffene Messer. integrierter Schnittschutz. aufgeschraubter Führungsschutz. Serienmäßig mit AP 100 und AL 101.

Unser Tipp:  Es gibt verschiedene Systeme an Gartengeräten, die mit einem nicht fest im Gerät installierten Akku arbeiten. Die Akkus sind dann für mehrere Gartengeräte der jeweiligen Serie verwendbar. D.h. ein Akkusystem inkl. Ladegerät ist für vielerlei Gartengeräte verwendbar. 

Wer die Wahl hat, hat die Qual...

Welche Heckenschere ist die richtige für mich? ​​

Wir von Josef Oechsle beraten Sie dazu gerne. Wichtig für uns ist zu wissen, wo die Heckenschere in Ihrem Garten zum Einsatz kommt, wie viele Meter Hecke es wie oft zu schneiden gibt oder was Sie noch mit Ihrer Heckenschere schneiden möchten: z.B. Sträucher-Rückschnitt im Herbst, Eiben in Form bringen… Oder ist Ihre Heckenschere für den professionellen Einsatz gedacht? Welche Antriebsart bevorzugen Sie? Ist es Ihnen wichtig, dass Ihre neue Heckenschere möglichst leicht und/oder leise ist? Wie lang soll der doppelseitige Mähbalken sein? Soll er für ein einfacheres Schneiden horizontal oder vertikal kippbar sein? Oder benötigen Sie eine Langstiel-Heckenschere?

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