10 Tipps für Ihren Garten im Frühjahr von Josef Oechsle

Die Frühlingszeit ist fast die schönste Gartenzeit, finden wir. Endlich ist der Winter vorbei, nach und nach erwachen die Pflanzen mit einem saftigen Grün aus ihrem Winterschlaf. Die ersten Blüten der Frühjahrsblüher sind ein echtes Highlight. Ist der Schnee weg und die Temperaturen steigen langsam an, ist ab Februar wieder die erste Gartenarbeit angesagt. Wir haben die wichtigsten 10 Tipps für die Arbeit in Ihrem Frühlings-Garten zusammengefasst:

  1. Nur mit dem richtigen und funktionstüchtigen Gartenwerkzeug geht die Gartenarbeit richtig gut von der Hand. So beugen Sie auch Verletzungen vor und erleichtern sich die Arbeit. Los geht’s im Februar: raus mit den Gartengerätschaften aus dem Winterlager und mit der Überprüfung starten. Schauen Sie nach, ob Geräte über den Winter verrostet sind und Messer beispielsweise bei Rasenmäher, Kettensäge, Astscheren & Co. noch scharf sind. Wir unterstützen Sie gerne bei der Wartung oder dem Nachschubkauf.
  2. Luft für Ihren Garten: Befreien Sie Ihre Beete und Rasenflächen von Laub, Schmutz und dem eingebrachten Winterschutz, wenn das Wetter es zulässt. Sauerstoff und Sonne tun nicht nur Ihren Pflanzen jetzt gut.
  3. Was wäre ein Garten ohne Rasen? Damit Sie und Ihre Familie das ganze Jahr viel Freude an Ihrem Rasen haben, sollten Sie ihm im Frühling eine Frischzellenkur gönnen. Mitte März sollten Sie mit der Düngung der Rasenflächen beginnen. Das gibt Ihrem Rasen Kraft bei der Wiederergrünung. Etwa eine Woche nach der Düngung können Sie Ihrem Rasen den ersten Schnitt mit Ihrem Rasenmäher verpassen.
    Viele Gärtner vertikutieren zu früh. Das kann allerdings eher schaden als nutzen. Starten Sie unbedingt erst 10 bis 14 Tage nach der Düngung mit dem Vertikutieren. Ob Vertikutieren im Handbetrieb, mit Elektro- oder Motorantrieb, wir beraten Sie gerne bezüglich des richtigen Equipments.

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  4. Wenn der starke Frost nachgelassen hat, steht im Februar der Schnitt der Obstbäume auf dem Terminplan. Denn Ende Februar müssen mit dem Eintritt des Saftes in die Gehölze die Schnittarbeiten beendet sein. Auch Ihre Zierpflanzen, die Sie im Herbst noch nicht zurückgeschnitten haben, können Sie nun in Form bringen. Beim Rhododendron können Sie die verwelkten Blütenstauden noch ausbrechen. Gute Gartengeräte wie ein Holzhäcksler oder Akku-Astscheren können bei diesen Arbeiten wertvolle Helfer sein. Wir zeigen Ihnen gerne die neuesten Geräte bei uns vor Ort.
  5. Im Februar/März sollten Sie sich auch intensiv um Ihre Rosen kümmern. Legen Sie im Frühjahr den Grundstein für eine prächtige Blüte und Gesundheit Ihrer Rosen. Bei Beetrosen, Strauchrosen und Edelrosen unterstützt ein starker Rückschnitt im Frühling einen starken Neutrieb. Seien Sie mutig, befreien Sie Ihre Rosen von holzigen und beim Wachstum störenden Trieben. Sie werden staunen, was dies bewirkt. Danach das Düngen nicht vergessen! Erleichtern Sie sich Ihre Arbeit mit zuverlässigen Rosenscheren und Handschuhen.
  6. Noch ist Pflanzzeit. Gerade im März sollten Sie an das Pflanzen und Pflegen Ihrer Herbstblüher denken: Astern, Chrysanthemen, aber auch unempfindliche Sommerstauden können nun ihren Platz im Garten finden. Befreien Sie Ihre Staudenbeete vom Unrat des Winters und vielleicht bereits verblühten Frühjahrsblühern. Kompost und Dünger nicht vergessen. Mulchen der Beete, also das Abdecken von Pflanzflächen mit organischen Materialien, hat gleich mehrere Vorteile: Der Unkrautbewuchs wird eingeschränkt und der Boden vor dem Austrocknen besser geschützt. Außerdem sieht es einfach schön aus.
  7. Im April können Sie sich um Ihre Kübelpflanzen kümmern. Haben Sie den Winter über genügend gewässert und standen die Pflanzen geschützt, geht Ihnen das sicherlich schnell von der Hand. Verpassen Sie Ihren Buchsbäumen das Frühjahrsoutfit und Dünger.
  8. Im April können Sie in Ihrem Gemüsegarten den Grundstein für Ihre Ernte Ziehen Sie kälteempfindliche Pflanzen wie Tomaten & Co. geschützt vor. Bereiten Sie Ihre Böden für die Aussaat vor, pflanzen Sie Ihre Kartoffeln…
  9. Auch für Gärtner mit kleinem Garten ein Highlight: der Kräutergarten. Bereits im April können Sie die meisten Gewürzkräuter ins Freiland säen. Seien Sie kreativ, doch beachten Sie, dass nicht jedes Kraut mit jedem gute Nachbarschaft hält und auf jedem Standort oder Boden wächst. Mehrjährige Kräuter wie beispielsweise Rosmarin und Salbei sollten Sie von Laub, Schmutz und abgestorbenen Staudenteilen befreien. Warten Sie mit kälteempfindlichen Kräuterarten wie Basilikum, Kapuzinerkresse und Bohnenkraut bis in den Mai hinein.
  10. Wie wäre es mit einem Insektenhotel in Ihrem Garten? Viele für den Garten und die Natur nützliche Insekten finden hier zur Eiablage und Überwinterung ein schönes Zuhause. Für Bienen, Schmetterlinge, Hummeln & Co. wird es immer schwieriger, Orte zum Überleben zu finden. Ohne Insekten keine Bestäubung, keine Blumen, kein Obst und Gemüse: Mit einem Insektenhotel helfen Sie nützlichen Insekten, zu überleben und ihren Job zu machen. Ganzjährig können Sie Ihr Insektenhotel im Garten platzieren. Wählen Sie einen sonnigen, nicht zu zugigen Ort dafür. Sehr gerne in Nachbarschaft zu blütenreichen Pflanzen.
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