Mit der richtigen Rasenpflege durchs Jahr – der Rasenpflegekalender

Mähen, düngen, vertikutieren, gießen: Ein schöner Rasen braucht gezielte Rasenpflege über das ganze Jahr hinweg. Der Rasenpflegekalender kann Ihnen helfen, Ihren Rasen im Frühling, Sommer, Herbst und Winter fit zu halten. Hier können Sie sich den Rasenpflegekalender gleich runterladen.

Rasenpflege im Frühjahr

Nicht vergessen: Für den Jahrescheck Ihrer Mäher und Geräte ist zu Jahresbeginn im Januar oder Februar die beste Zeit. Melden Sie Ihren Rasenmäher gerne bei uns zum Check-up für den Saisonstart an. Gerade Benzin-Rasenmäher sollten einmal jährlich zur Inspektion, das verlängert die Lebensdauer der Maschine und führt zu einem besseren Schnittbild Ihres Rasens – immerhin quält sich Ihr Rasenmäher das ganze Jahr über durch dichtes Gras. Wir reinigen ihn, überprüfen Räder und Schnitthöhenverstellung, wechseln wenn nötig Luftfilter und Zündkerzen, checken den Vergaser und justieren ihn wenn nötig nach, nehmen einen Ölwechsel vor und last but not least schärfen wir die Mähmesser für einen perfekten Rasenschnitt. Meist haben wir für die Jahresinspektion Paketangebote geschnürt, über die wir Sie immer zum Jahresende informieren. Besitzen Sie einen Akku-Rasenmäher, sollten Sie auch hier regelmäßig die Mähmesser schleifen. 

Nun aber zur Pflege Ihres Rasens im Frühjahr.

Befreien Sie Ihren Rasen von Laub und Ästen sobald der Schnee geschmolzen ist. So bekommt er Luft und kann sich von den harten Wintermonaten erholen.

Jetzt sind auch ideale Bedingungen den ersten wichtigen Schritt zur Rasenpflege zu tun: Nutzen Sie diese Zeit, wenn der Schnee getaut ist, für einen pH-Test. Dieser gibt Ihnen Auskunft darüber, ob die Nährstofflöslichkeit für Ihren Rasen perfekt ist. Zwischen einem pH-Wert von 5-6,5 ist alles in Ordnung. Unter 5 ist der Boden zu sauer. Mit einer Kalkung der Rasenfläche können Sie hier leicht eine Verbesserung erzielen.

Ist Ihr Rasen mit störendem Rasenfilz oder Unkraut durchsetzt, ist im März eine Entfernung durch Vertikutieren ideale Zeitpunkt. Testen können Sie das, wenn Sie einen Rechen durchs Gras ziehen. Bleiben im Rechen Rückstände hängen, ist das Gras mit Rasenfilz durchsetzt. Danach sollten Sie etwa nach einer Woche nachsähen, um kahle Rasenstellen auszubessern. Anschließend wird die Grünfläche einmal längs und einmal quer gewalzt. Bei der Wahl eines passenden Vertikutierers beraten wir Sie gerne. Bitte vertikutieren Sie keine jungen Rasenflächen, da die Verwurzlung des Rasens dafür noch nicht stark genug ist.

Nun dient eine erste Düngung im Frühjahr als Grundstein für einen ganz­jährig gepflegten Rasen. Die wichtigsten Nährstoffe für einen perfekten Rasen sind dabei Stickstoff, Phosphor und Kalium – mit ihnen wird Ihr Rasen saftig grün und wachstumsstark. Lassen Sie sich zur richtigen Mischung und Dosierung des Düngers am besten vor Ort beim Kauf beraten. 

Im April ist ab einer Außentemperatur von +10 Grad die Anlage eines neuen Rasens wieder möglich und zu empfehlen – als Aussaat oder neuer Rollrasen.

Tipp: Die ideale Höhe für den Haus- und Gebrauchsrasen liegt zwischen 2,5 bis 4 cm. Mähen Sie lieber häufiger, als den Rasen zu kurz zu halten! Übrigens: Mindestens ein Mähvorgang pro Woche ist jetzt ideal, denn im Frühling wächst der Rasen am schnellsten.

Rasenpflege im Sommer

Besonders vor den Sommermonaten kann der Rasen durch den Ein­satz eines Mulchmähers ideal auf die bevorstehende Hitzeperiode vorbe­reitet werden. Beim Mulchen werden die Grashalme fein zerkleinert und gleichmäßig auf der Grünfläche verteilt. Die Graspartikel bilden auf natürliche Weise so Dünger für den Rasen und halten die Wurzeln selbst bei hohen Temperaturen kühl. In einigen Rasenmähern ist eine Mulchfunktion bereits integriert.

Sie wissen es, unsere Sommer werden immer heißer. Jetzt ist eine ausreichende Bewässerung dringend nötig. In den heißen Sommermonaten sind 10-15 Litern/m2 Wasser alle drei bis vier Tage ausreichend. Achtung! Die Bewässerung sollte keinesfalls in der Mittagshitze erfol­gen, da sonst unschöne braune Flecken entstehen können. Ein automati­sches Bewässerungssystem erleichtert die Arbeit. Kennen Sie beispielsweise schon die Bewässerungsmatten von ECO Rain? [Link zu ECO Rain-Artikel]

Im Laufe des Sommers verlangsamt der Rasen durch die hohen Temperaturen sein Wachstum. Um das Grün bei großer Hitze vor Verbrennungen zu schützen, ist eine Reduzie­rung auf maximal einen Mähvorgang pro Woche ideal. Die Schnitthöhe sollte dabei um 1,5 cm erhöht werden. Das schützt Ihren Rasen, denn eine gute Schnitthöhe ist ein wichtiger Baustein der richtigen Pflege Ihres Rasens. 

Wurde beispielsweise Ihr Rasen im Sommerurlaub längere Zeit nicht gemäht, ist es empfehlenswert, eine schrittweise Kürzung vorzunehmen. Ideal ist eine Kürzung jeweils um ein Drittel der Ausgangslage.

Tipp: Nach dem Einsatz sollte der Rasenmäher regelmäßig trocken gereinigt werden. Eine Handbürste eignet sich gut, um Mährückstände zu entfernen. 

Rasenpflege im Herbst

Ein letzter Vertikutiervorgang im Herbst erschwert das Mooswachs­tum und die Grünfläche ist so weitestgehend vor Rasenfilz geschützt.

Weist der Nutzrasen nach einem langen Sommer kahle Stellen auf, sind die lauen Temperaturen zu Herbstbeginn ideal, um Ausbesserun­gen vorzunehmen.

Nach dem Vertikutieren und bei einem pH-Wert <5 ist eine letzte Kalkung der Rasenfläche vor dem Winter zu empfehlen, da der Boden nun aufgelockert ist und die Nährstoffe besonders gut zu den Wurzeln durchdringen können.

Tipp: Liegengebliebenes Herbstlaub ist schädlich für den Rasen: Gelbe Stel­len drohen. Die Blätter sollten deshalb schnell und regelmäßig entfernt werden.

Vor dem nahenden Ende der Wachstumsphase wird der Rasen ein letztes Mal gemäht. Durch die langen schönen Herbsttage hat sich dies in den letzten Jahren immer weiter nach hinten verschoben.

Ist die Rasenpflege-Saison dann nun wirklich beendet, freut sich Ihr Mäher über eine gründliche Gerätepflege, bevor er in die wohlverdiente Winterpause entlassen wird: Tank leeren, Ölstand prüfen, säubern, Messer schärfen. Dabei helfen wir Ihnen bei Josef Oechsle gerne weiter. Anschließend folgt die Lagerung unter trockenen und frostfreien Bedingungen.

Rasenpflege im Winter

Bei Frost und Kälte sollte der Rasen nicht bzw. wenig betreten werden, da Gras­halme sonst abknicken können.

Nutzen Sie doch den ruhigen Winterschlaf Ihres Gartens, um für das nächste Frühjahr neue Dinge zu planen. Vielleicht möchten Sie auch über den Einsatz eines Mähroboters in der nächsten Gartensaison nachdenken, der Ihnen sicherlich einiges an Mäharbeit abnehmen kann. Wir beraten Sie gerne dazu.

Der Rasenpflege-Kreislauf beginnt nun von vorne. 

Rasenpflegekalender mit freundlicher Unterstützung von SABO.

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