Oechsles 7 Tipps für den Sommergarten

Auch wenn unsere Sommer immer heißer werden, es ist doch die schönste Zeit des Jahres. Denn unsere Freizeit findet neben aller Arbeit zum Großteil einfach draußen statt. Trotzdem gibt es gerade jetzt auch ein paar Dinge im Garten zu tun, die man nicht aufschieben sollte und kann. Da es lange hell ist, kann man dafür vielleicht die kühleren, frühen Abendstunden nutzen. Hier unsere 7 Tipps für Ihren Sommergarten.

1. Wässern, wässern, wässern – und Wasser sparen! Geht das?

Lange Trockenheit und extreme Hitze wechseln sich gerade mit kurzen sintflutartigen Regenfällen und Gewittern munter ab. Da ist ein sinnvolles Wassermanagement gefragt, denn Wasser wird immer mehr zum wertvollen Gut.

Fakt ist: Wenn wässern, dann reichlich und lieber seltener.

Erst mit einer ausreichenden Menge kann das Wasser tief in den Boden sickern und die Wurzeln optimal erreichen. Idealerweise sollte man in den frühen Morgenstunden gießen, wenn der Boden am kühlsten ist. Bei sandigen Böden ist das Gießen alle zwei bis drei Tage empfehlenswert, bei lehmigen Böden nur 1–2x wöchentlich.

Helfen können hier automatische Bewässerungsanlagen mit Regnern oder Topfbewässerung, bei denen die entsprechenden Bewässerungsintervalle gezielt geplant werden können. Spezielle Regensensoren sorgen dafür, dass nicht bewässert wird, wenn es ohnehin ausreichend regnet. Mag man den ganzen Schritt gehen, kann man unter dem Pflanzbeet oder der Rasenfläche textile Bewässerungsmatten, wie die iMat von ECO Rain, verlegen, die zusätzlich Wasser sparen, da sie direkt an den Wurzeln bewässern. Mehr zur iMat, die Sie auch über uns beziehen und verlegen lassen können, gleich hier.

Wässern, wo kein Strom vorhanden ist?

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2. Boden hacken, um Wasser zu sparen

Auch im Sommer das Unkrautjäten nicht vergessen, damit die Pflanzen das wichtige Nass erhalten und nicht das Unkraut. Zusätzlich sollte man immer wieder den Boden auflockern, so kann Gießwasser oder Regen besonders leicht eindringen. In einen starren, festen Boden, wie er im Hochsommer häufig üblich ist, kann kaum Feuchtigkeit eindringen. Deshalb jetzt immer mal wieder beispielsweise nach einem Regenguss oder dem Beregnen zur Hacke greifen. Sie kappt haarfeine Röhrchen im Boden. Nach dem Hacken trocknen die oberen Zentimeter des Bodens aus, darunter bleibt er aber feucht, da das Wasser nicht einfach an der Oberfläche abläuft.

3. Grüner Rasen auch im Sommer?

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Schlaffe Grashalme und ein leichter Graustich sind die Hilferufe des Rasens. Spätestens jetzt sollten Sie Ihren Rasen ausreichend wässern! Im Sommer sind 10–15 Liter/m² alle drei bis vier Tage empfehlenswert. Am besten in den frühen Morgenstunden beregnen!

Im Sommer verlangsamt sich das Rasenwachstum. Jetzt das Mähen auf einmal wöchentlich reduzieren und die Schnitthöhe um 1,5cm erhöhen, um Rasenverbrennungen vorzubeugen. Vertrocknen Rasenflächen, so liegt das meist nicht immer am fehlenden Wasser, sondern manchmal auch am zu kurzen Schnitt.

Wurde beispielsweise der Rasen während der Urlaubszeit länger nicht gemäht, sollte eine schrittweise Kürzung um jeweils ein Drittel der Ausgangshöhe vorgenommen werden.

Achten Sie besonders auf scharfe Messer im Rasenmäher, um einen sauberen Rasenschnitt zu erhalten. Das schont den Rasen zusätzlich. Wir helfen Ihnen bei der Wartung Ihres Rasenmähers oder einer Neuanschaffung gerne weiter.

Der Einsatz eines Mulchmähers ist eher vor der eintretenden Hitzeperiode empfehlenswert. Die durch das Mulchen auf die Grasnarbe zurückfallenden Graspartikel bilden dabei einen natürlichen Dünger und halten die Rasenwurzeln kühl.

Aber: Das Mähen mit einem Mähroboter, der regelmäßig bei jedem Mähvorgang automatisch mulcht, hilft ebenfalls, den Rasen durch die feine Mulchschicht etwas vor Austrocknung zu schützen! Auch hier die Schnitthöhe nicht zu niedrig einstellen.

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4. Blumenpracht erhalten

Auch Kübelpflanzen brauchen nun viel Wasser. Wässern Sie auch hier ausreichend! Die Erdballen in den Kübeln sollten ganz durchfeuchtet werden. Da der Langzeitdünger in der Erde aus dem Frühjahr nun verbraucht ist, gibt es einen Nachschlag mit Flüssigdünger.

Ihre Rosen sollten Sie im Juli ein letztes Mal düngen. So haben die Zweige genügend Zeit und Schwung, vor dem Winter auszureifen. Nach dem Düngen das Wässern nicht vergessen, wenn kein Regen in Sicht ist. Organischen Dünger leicht in den Boden einharken. Auch hier helfen die Erdlockerung und Unkrautentfernung der Schönheit Ihrer Rosen auf die Sprünge. Rosen, die mehrmals blühen, blühen länger und üppiger, wenn man die einzelnen welken Blüten rausschneidet. Ist im Sommer der ganze Trieb verblüht, kürzt man an diesen Stellen ein bis zwei Blätter nach unten ein. Hier können sich dann noch einmal neue Rosenblüten kraftvoller bilden.

Generell können Sie jetzt verblühte Stauden für eine Nachblüte ebenfalls abschneiden.

5. Obstbäume auslichten

Senkrechte Wassertriebe, die sich in den Obstbäumen, z.B. bei den Apfelbäumen, gebildet haben, kosten den Baum viel Energie. Schneiden Sie jetzt diese so dicht wie möglich am Ast mit einer scharfen Astschere ab.

6. Ernten

Mirabellen, Kirschen, Himbeeren oder Heidelbeeren: Nun heißt es endlich ernten. Werden Sie der Obstflut nicht mehr Herr, dann können Ihnen Obstauflesemaschinen bzw. Obstaufsammelmaschinen oder der Obstschüttler von Feucht das Ernteleben erleichtern. Wir beraten Sie gerne dazu.

7. Genuss im Schatten

Neben all der Gartenarbeit unser wichtigster Tipp: Genießen Sie im Sommer ausgiebig Ihren Garten. Ein Plätzchen im Schatten und ein kühles Getränk – wunderbar. Unser Getränketipp: Sekt mit selbstgemachtem Lavendelblüten-Gin-Sirup und frischen Himbeeren.

Rezept für 8–10 Gläser

Zutaten: 100g Zucker, 1 Teel. getrocknete Lavendelblüten, 250ml Gin, 80ml Orangenlikör (z.B. Cointreau), 100ml frisch gepresster Zitronensaft, 1 Flasche eisgekühlter Sekt und einige frische Himbeeren

Zubereitung: Am Vortag ½ Teel. getrocknete Lavendelblüten mit 100g Zucker mischen und mit 100ml kochendem Wasser übergießen. So lange rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Parallel ½ Teel. Lavendelblüten in einen Teefilter geben und mit 100ml Gin getrennt übergießen. Beides über Nacht im Kühlschrank abgedeckt ziehen lassen.

Am nächsten Tag den Teefilter aus dem Gin nehmen. Den Sirup durch ein Sieb dazu abgießen. Nun das Ganze mit 80ml Orangenlikör, 100ml frisch gepresstem Zitronensaft und weiteren 150ml Gin verrühren. Die Mischung noch einmal gut im Kühlschrank durchkühlen lassen.

In ein Sektglas einen guten Schluck von dem Lavendelblüten-Gin-Sirup einfüllen und mit kaltem Sekt aufgießen. Einige frische Himbeeren zusätzlich ins Sektglas fallen lassen und gleich kalt genießen. Viel Spaß dabei.

Rezeptidee aus essen & trinken 1/2018

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