Unsere 5 wichtigsten Umwelttipps für die Gartenpflege

Gerade für uns Garten- und Landschaftsfans und -nutzer ist der Umweltschutz von enormer Wichtigkeit. Ohne eine intakte Umwelt geht es einfach nicht. Hier unsere fünf wichtigsten Tipps für unsere Umwelt, die uns am Herzen liegen.

1. Warum können Akku-Geräte beim Umweltschutz helfen?

Akku-Geräte wie Rasenmäher, Astscheren, Heckenscheren, Bodenhacken, Motorsägen, Motorsensen, Grasschneider und Laubbläser verursachen keinerlei direkte CO2-Emissionen. Dazu sind sie wunderbar leise. Achten Sie beim Kauf auf eine lange Lebensdauer der Geräte und Akkus. Wir beraten Sie gerne.

Am Rande bemerkt: Bitte lassen Sie beim Einsatz von Laubsaugern Vorsicht walten – zum Schutz von nützlichen Kleintieren wie Insekten, Regenwürmer, Spinnen oder Frösche, aber auch Igeln. Sie wollen und dürfen nicht aufgesaugt werden.

Die Brushless-Motoren von Pellenc, die Sie bei uns erhalten, sind außerdem zu 95% recycelbar. Weitere Infos dazu

2. „Grüne“ Unkrautbeseitigung

„Grüne“ Unkrautbeseitigung

Unkraut beseitigen mit der Chemiekeule sollte der Umwelt zuliebe der Vergangenheit angehören! Etwas mühsam, dafür aber „grün“ ist das klassische Unkrautjäten per Hand, Gartenkralle, Spargelstecher & Co. Auch das Übergießen mit kochendem Wasser kann helfen. Natürlich nur dort, wo keine anderen Pflanzen mit verbrüht werden. Lassen Sie alles danach trocknen, und Sie können leicht die Unkrautreste entfernen – ganz ohne Chemie und Zusätze wie Essig oder Salz, die ebenfalls nicht gut für unsere Umwelt sind. Vorbeugen ist besser als Jäten! Arbeiten Sie mit einem Unkrautvlies unter den bepflanzten Flächen, entfernen Sie in jedem Fall frühzeitig die Blütenstände, bevor die vermeintlichen Unkrautpflanzen sich weiter vermehren können, oder versehen Sie Beete mit einer Mulchschicht zwischen den Pflanzen. Lassen Sie sich aber auf jeden Fall beraten, welche Gartenpflanzen gut mit welchem Mulch klarkommen.

3. Bewässerung – aber wie?

Bewässerung – aber wie?

Zurzeit sprechen alle von neuen Hitzerekorden in Deutschland. Der Klimawandel wird spürbar. Umso wichtiger ist regelmäßiges Bewässern. Um effektiv zu bewässern, gießen Sie morgens oder abends, denn dann verdunstet nicht so viel Wasser ungenutzt. Gießen Sie lieber richtig intensiv, dafür seltener. Schauen Sie, dass die Erde das Wasser gut aufnimmt. Den Gießstrahl nicht zu stark einstellen, damit das Wasser dort landet, wo es hinmuss.

Nutzen Sie Regenwasser zum Gießen aus einer aufgestellten Regentonne, das hilft der Umwelt und spart Geld.

Last but not least: Auch bei der Pflanzenauswahl können Sie punkten. Wählen Sie Pflanzen, die bei der jeweiligen Sonneneinstrahlung und Bodenbeschaffenheit besser klarkommen und evtl. gar nicht erst viel Bewässerung benötigen.

4. Natürliche Schädlingsbekämpfung durch Nützlinge

Natürliche Schädlingsbekämpfung durch Nützlinge

Manchmal übernehmen Lebewesen die Schädlingsbekämpfung – auf die ganz natürliche Art und Weise. Informieren Sie sich, welche Nützlinge vielleicht bei Ihrem Schädlingsproblem helfen können. Blumen, Stauden, Trockenmauern, Obstbäume oder auch ein „Insektenhotel“ locken Insekten und Vögel an. Auch diese helfen aktiv bei der natürlichen Schädlingsbekämpfung. Sie schaffen ein natürliches Gleichgewicht im Garten.

5. Bitte kein Torf!

Bitte kein Torf!

Leider enthalten die meisten handelsüblichen Gartenerden jede Menge Torf. Um Torf zu gewinnen, werden ganze Moore trockengelegt. Das schadet nicht nur der Umwelt, sondern verringert auch die Qualität Ihres Gartenbodens. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf torffreie Erde. Besser noch: Legen Sie sich Ihren eigenen Komposthaufen zu. Sie verwandeln Lebensmittel- und Gartenabfälle zu nährstoffreichem Humus für Ihren Garten. Gut für die Umwelt, gut für Ihren Garten, gut für Ihren Geldbeutel.

Auch wir bei Josef Oechsle achten die Umwelt in unserem Betrieb. Wir heizen unser Gebäude mit Pellets. Es ist ein Niedrigenergiegebäude und so ausgerichtet, dass auch die Sonne bei uns in Baden unser Haus beheizt. Wir legen äußersten Wert auf die ordnungsgemäße Altöl- und Filterentsorgung bis hin zum Altlumpen. Holz und Kartonagen lassen wir recyclen.

Bilder: Titel – Fotolia; 1 – Pellenc; 2, 3, 4, 5 – Fotolia; 6 – Josef Oechsle